Capital | Risikovermeidung kehrt auf die Märkte zurück, als die Friedensgespräche scheitern
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Die Märkte rechnen mit einer Entspannung, selbst während die Energieversorgung an einem Abgrund steht
Investmentfonds.de - Der Friedensprozess wirkt wieder wackelig, da einige der schwierigen Realitäten des Krieges in den Vordergrund treten. Die angedachte zweite Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran ist gescheitert, und die Straße von Hormus bleibt geschlossen, während die Märkte wie Thelma und Louise auf eine große Versorgungsklippe auf den globalen Energiemärkten zusteuern. Es bleibt die Hoffnung, dass es im Interesse sowohl der USA als auch des Iran liegt, weiter zu reden und (schließlich) einen Friedensvertrag abzuschließen. Dies wurde unter anderem durch die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die Waffenruhe bis zur Vorlage eines „Vorschlags“ durch den Iran zu verlängern, veranschaulicht.
Das Problem scheint jedoch Risse innerhalb des iranischen Regimes zu sein, wobei die Entscheidungsfindung, die durch langjährige politische Reibungen und eine vom Krieg dezimierte Führung diffundiert ist, inneren Konflikt und widersprüchliche Politik erzeugt. Gemäßigte Kräfte im Parlament und anderswo scheinen einen Ausweg nehmen zu wollen. Die radikalen Hardliner, überwiegend in der IRGC, die eine bedeutende Kontrolle über die Straße von Hormus haben, sind unnachgiebiger und viel weniger geneigt, einen Deal einzugehen.
Das Risiko besteht darin, dass Irans innenpolitische Dynamik und die strategischen Spannungen zwischen den USA und Iran – ganz zu schweigen von Israel – eine Trägheit in Richtung Eskalation aufrechterhalten. In einem Szenario hält das Patt die Straße von Hormus geschlossen, und die Weltwirtschaft stürzt über eine Versorgungsklippe, da die 20 % des Öls, die vom Markt genommen wurden, wirklich spürbar werden – die Schätzungen dafür liegen etwa Anfang Mai. In einem anderen, viel schlimmeren Szenario flammen die Feindseligkeiten erneut auf, treiben die Weltwirtschaft über die Versorgungsklippe, ziehen den Konflikt und den Friedensprozess in die Länge und gefährden erneut die Energieinfrastruktur.
Im Moment preisen die Märkte ein, dass nach der Wahrscheinlichkeitsabwägung keines von beiden eintreten wird. Die Konsolidierung von Wall Street auf Rekordhöhen zeichnet das Bild der Geschichte: Die Risikobereitschaft hat nachgelassen, aber die Risikoaversion hat sich noch nicht wirklich durchgesetzt. Falls alles auseinanderfällt, gibt es Spielraum für einen großen Rückgang. Aber ein Durchbruch würde die Indizes auf ein neues Rekordhoch treiben.
In der Zwischenzeit steht der asiatische Handel vor einem holprigen Start. Die Ölpreise sind leicht gestiegen und die asiatischen Aktien scheinen zum Abrutschen bereit zu sein. Aber die US-Futures haben nach dem nächtlichen Rückgang an der Wall Street dank des verlängerten Waffenstillstands etwas Unterstützung gefunden.
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