Vanguard | Unsicherheit siegt – Wie europäische ETFs auf den ersten Platz gelangten
David Hsu, Head of Index Equity und ETF Produkt Spezialist bei Vanguard Europe
- Der Konflikt im Iran hat zu Unsicherheit und einer steigenden Risikoaversion unter Anlegern geführt. Europäische Märkte profitieren davon: Im ersten Quartal 2026 haben Anleger 124,9 Milliarden US-Dollar in europäische ETFs investiert. Das bricht den bisherigen Rekord aus dem dritten Quartal 2025 um ganze 20,1 Milliarden US-Dollar – und der Trend könnte weitergehen
- Krieg, Unsicherheit, Volatilität: Anleger brechen Rekord für Anlagen in europäische ETFs – dennoch deutliche Abflüsse für deutsche Aktien-ETFs
Investmentfonds.de - Die hohe Unsicherheit wegen des Nahostkonfliktes hat für eine steigende Risikoaversion unter Anlegern gesorgt. Im ersten Quartal 2026 haben Anleger 124,9 Mrd. USD in europäische ETFs investiert. Das bricht den bisherigen Rekord aus dem dritten Quartal 2025 um ganze 20,1 Milliarden US-Dollar, sagt David Hsu, Head of Index Equity und ETF Product Specialism, Vanguard Europe. Während im März Aktien-ETFs für einzelne Länder wie China, Deutschland und die USA deutliche Abflüsse hinnehmen mussten, stiegen die Zuflüsse für Euroraum-Strategien für Smart-Beta- und Themen-ETFs deutlich an. Welche ETFs besonders beliebt bei Anlegern sind und wie sie im Vergleich zueinander abschnitten, erklärt der Experte in seinem Marktkommentar.
Nach zwei Rekordmonaten und vor dem Hintergrund steigender Volatilität gingen die Mittelzuflüsse am europäischen ETF-Markt im März auf 12,8 Milliarden US-Dollar zurück – dem niedrigsten Stand seit März 2024. Nichtsdestotrotz investierten Anleger im ersten Quartal 2026 insgesamt 124,9 Milliarden US-Dollar in europäische ETFs. Damit übertrafen diese ihren bisherigen Rekord vom dritten Quartal 2025 um 20,1 Milliarden US-Dollar.
Der wichtigste Grund für die steigende Risikoaversion war wohl die hohe Unsicherheit, ausgelöst durch den Konflikt im Nahen Osten. US-amerikanische und globale Aktien fielen im März um 5,0 beziehungsweise. 7,3 Prozent, globale Anleihen lagen mit 2,0 Prozent im Minus. Insgesamt war die Nachfrage nach ETFs jedoch uneinheitlich: Aktien-ETFs wiesen ein Nettoneuvermögen von 10,8 Milliarden US-Dollar aus, wobei erneut Core ETFs und hier vor allem globale und Euroraum-Strategien besonders gefragt waren. Smart-Beta- und Themen-ETFs lagen ebenfalls relativ deutlich im Plus.
Parallel investierten Anlegerinnen und Anleger 1,1 Milliarden US-Dollar in Anleihe-ETFs. ETFs auf Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit wiesen mit 5,5 Milliarden US-Dollar die höchsten Mittelzuflüsse seit Anfang 2024 aus, und auch ETFs auf inflationsgebundene Anleihen konnten zulegen. Unter den regionalen Exposures zeigten Anlegerinnen und Anleger eine klare Präferenz für globale und japanische Anleihen. Rohstoff- und Multi-Asset-ETFs beendeten den Monat im Plus, Alternative ETFs wiesen dagegen Abflüsse aus.
Aktien: Globale Strategien besonders gefragt
Mit einem Nettoneuvermögen in Höhe von 10,7 Milliarden US-Dollar standen Core Equity ETFs erneut an der Spitze, Smart Beta- und Themen-ETFs folgten mit 4,0 beziehungsweise 1,1 Milliarden US-Dollar auf den Plätzen zwei und drei. Schlusslichter waren Sektor- und Segment-ETFs mit Nettoabflüssen in Höhe von 2,1 und 1,7 Milliarden US-Dollar. Mit Nettozuflüssen in Höhe von 6,3 Milliarden US-Dollar führten ETFs auf globale Aktien das Feld erneut an, gefolgt von Strategien für den Euroraum und die Schweiz mit 2,7 beziehungsweise 1,9 Milliarden US-Dollar. Mehrere Länder-ETFs wiesen dagegen Abflüsse aus, darunter ETFs auf Chinesische (-1,0 Milliarden US-Dollar), Deutsche (-927 Millionen US-Dollar) und US Aktien (-900 Millionen US-Dollar).
Anleihen: Ultrakurze Laufzeiten auf Platz 1
ETFs auf ultrakurzfristige Anleihen konnten im März netto 5,5 Milliarden US-Dollar einsammeln und hängten damit alle anderen Anleihekategorien ab, ETFs auf inflationsgebundene Anleihen landeten mit großem Abstand auf Platz zwei (+1,0 Mrd. USD). High-Yield-ETFs wiesen Abflüsse in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar aus und bildeten damit das Schlusslicht. Doch auch Strategien für variabel verzinsliche Anleihen (-778 Millionen US-Dollar), Staatsanleihen (-574 Millionen US-Dollar) und Unternehmensanleihen (-527 Millionen US-Dollar) lagen im Minus.
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
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