Insight Investment | Emerging Markets High Yield: Bisher unbeeindruckt vom Öl-Schock
April LaRusse, Head of Investment Specialists bei Insight Investment
Investmentfonds.de - Der Konflikt im Iran hat 20 % der weltweiten Ölversorgung unterbrochen, indem er den Transit durch die Straße von Hormus blockiert hat. Obwohl die USA und Europa weniger direkt betroffen sind als die asiatischen Volkswirtschaften, sind die WTI-Rohöl-Terminpreise seit Jahresbeginn um ~55 % gestiegen.
Der globale Ölschock stellt eine Bedrohung für Risikoanlagen dar
Quelle: Insight Investment
Dennoch waren US-Hochzinsanleihen auf Basis der Gesamtrendite bislang weniger stark betroffen als Investment-Grade-Anleihen und die Aktienmärkte
Der Hochzinsmarkt hat sich bislang relativ robust gezeigt
Unserer Ansicht nach könnte dies das Vertrauen der Anleger in die Emittenten von Unternehmensanleihen widerspiegeln sowie das im Vergleich zu den Investment-Grade-Märkten relativ geringe Zinsrisiko des Hochzinsmarktes.
Die US-Hochzinsmärkte könnten zudem von einem relativ hohen Engagement in den Energiemärkten profitiert haben, das bei etwa 11 % lag, verglichen mit etwa 7 % bei US-Investment-Grade-Anleihen und nur etwa 2 % bei den europäischen Hochzinsmärkten. Die sich verengenden Spreads im Energiesektor haben dazu beigetragen, die Spread-Ausweitung in anderen Bereichen auszugleichen. Unsere systematischen Alpha-Modelle haben separat auf das potenzielle Wertpotenzial einer Übergewichtung im Energiesektor hingewiesen (durch die Auswahl spezifischer Wertpapiere).
Die Outperformance des Energiesektors könnte dazu beigetragen haben, dass der US-Hochzinsmarkt den Energieschock bis zu einem gewissen Grad abfedern konnte
Schwellenländer: Die Zinsmärkte signalisieren noch keine Krise
Der Energieschock hat aufgrund von Inflationssorgen die geldpolitischen Aussichten in mehreren Volkswirtschaften verändert. Trotz der hohen Nachfrage nach Öl aus den Golfstaaten sind die asiatischen Zinsmärkte relativ stabil geblieben.Bislang waren die durchschnittlichen Zinsbewegungen auf den asiatischen Märkten über die gesamte Kurve hinweg relativ moderat
Unserer Ansicht nach spiegelt dies zum Teil die Wachstumsherausforderungen in Asien wider, unter anderem aufgrund potenzieller Belastungen der globalen Nachfrage. Die Philippinen (die in den Indizes nicht berücksichtigt sind) stellen angesichts eines höheren externen Finanzierungsbedarfs und einer schwächeren Zahlungsbilanz einen bemerkenswerten Ausreißer dar.
Anderswo haben sich die Märkte in Mittel- und Osteuropa als empfindlicher erwiesen, was unserer Ansicht nach auf ihre relativ hohe Abhängigkeit von Energieimporten zurückzuführen ist, auch wenn die Auswirkungen im Vergleich zu Westeuropa nicht übermäßig stark ausgefallen sind.
Wir glauben, dass die Auswirkungen auf Lateinamerika durch ein relativ hohes Ausgangsniveau der Renditen abgefedert wurden, wenngleich die Unterschiede innerhalb der Region bemerkenswert sind. Der Nahe Osten und Afrika wurden unserer Ansicht nach in erster Linie durch ihre Nähe zum Konflikt betroffen. Angesichts der unsicheren und volatilen Lage tendieren wir kurzfristig dazu, bei unseren systematischen Strategien für Schwellenländer in Bezug auf die Schwellenländerzinsen eine defensive Haltung einzunehmen.
Der weitere Verlauf des Iran-Konflikts bleibt ungewiss, insbesondere angesichts der jüngsten Eskalation. Daher werden wir die Märkte weiterhin genau beobachten. Unserer Ansicht nach starten Hochzinsanleihen (und in vielen Fällen auch Schwellenländeranleihen) aus einer Position relativer Stärke. Wir sind der Meinung, dass Volatilität marktübergreifend Wertchancen schaffen kann, insbesondere für diejenigen, die in der Lage sind, diese systematisch und zügig zu nutzen.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Insight Investment). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Insight Investment)
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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