Europace Hauspreisindex: Immobilienpreiswachstum geht zurück
Köln, den 22.06.2022 (Investmentfonds.de) -
Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von Europace,
Deutschlands größte Transaktionsplattform für
Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite
Wachstum der Immobilienpreise geht deutlich zurück
Anstieg der Preise bei unter 0,5 Prozent
Eigentumswohnungen verteuern sich um 0,11 Prozent
Der Europace Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen
Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace
Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden mit mehr
als 70 Mrd. Euro jährlich über 20 Prozent aller Immobilien-
finanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt.
Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem
monatlich erhoben.
Berlin, 22. Juni 2022: Im Mai zeigt der Europace Hauspreisindex
seit mehr als einem Jahr nur noch einen geringen Anstieg.
Das Wachstum der Immobilienpreise liegt in allen drei Segmenten
unter 0,5 Prozentpunkten. Innerhalb der Segmente verzeichnen
neue Ein- und Zweifamilienhäuser noch den höchsten Anstieg.
Der Hauspreisindex für Eigentumswohnungen liegt im Mai bei
231,29 Indexpunkten mit einem sehr leichten Wachstum von
0,11 Prozent. Im Vorjahresvergleich liegt die Verteuerung
noch bei 11,41 Prozent.
Mit 0,45 Prozent im Vergleich zum Vormonat steigen die Kosten
für neue Ein- und Zweifamilienhäuser noch am meisten und
erreichen auf 225,38 Indexpunkte. Im Vergleich zu den letzten
zwölf Monaten verzeichnet das Segment eine Aufwärtsentwicklung
um 13,59 Prozent.
Das Segment Bestandshäuser liegt im Mai bei 217,47 Indexpunkten
und kommt auf eine Erhöhung von 0,20 Prozent. Innerhalb der
letzten zwölf Monate entwickelten sich die Preise um 13,26
Prozent nach oben.
Der Gesamtindex erhöht sich im Mai um 0,25 Prozent leicht und
erlangt 224,71 Indexpunkte. Insgesamt hat sich der Gesamtindex
um 12,73 Prozent innerhalb des letzten Jahres angehoben.
"Der Hauspreisindex integriert die Entwicklung der letzten 6 Monate.
Dabei wird ersichtlich, dass das starke Wachstum der Immobilienpreise
deutlich abgenommen hat. Kurzfristig sehen wir erste Rückgänge. Die
Zinsen steigen weiter, die 3 Prozent-Marke ist in vielen Laufzeiten
erreicht. Und trotzdem bleibt eines: die hohe Nachfrage nach
Wohneigentum," kommentiert Stefan Münter, Co-CEO und Vorstand von
Europace, den Hauspreisindex.
Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren
persönliche Einschätzung wieder (Europace).
Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben
keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen
keine Beratung dar (Europace)
Quelle: Investmentfonds.de
Disclaimer:
Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle
Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären
lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter
Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen
Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen
an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis:
Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer
bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder.
Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit
und stellen keine Beratung dar.