J.P. Morgan AM Income Barometer - Deutsches Dilemma: Sorge um Ersparnisse wächst, aber Handlungsimpulse bleiben aus
Christoph Bergweiler, J.P. Morgan Asset Management
Die Deutschen sind im europäischen Vergleich besonders besorgt, dass ihre
Ersparnisse mangels Zinserträgen durch die Inflation entwertet werden. Sie
sind zudem am unzufriedensten damit, was ihre Sparanlagen abwerfen. Gleich-
zeitig geben sie aber an, besonders wenig Risiko bei der Geldanlage eingehen
und dafür sogar auf Ertrag verzichten zu wollen. Auf dieses Dilemma weist
das aktuelle Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management hin, das 2018
erstmals über Deutschland hinaus in Belgien, Großbritannien, Italien, Österreich
und Spanien durchgeführt wurde. Die repräsentative Umfrage von rund 8.200
Privatanlegern über 18 Jahren durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)
fand im März und April 2018 statt. "Wir freuen wir uns, das Spar- und Anlage-
verhalten der Deutschen mithilfe des Income-Barometers nun auch mit weiteren
europäischen Ländern vergleichen zu können", erklärt Christoph Bergweiler,
Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei
J.P. Morgan Asset Management. Im Fokus der Befragungen standen Aspekte wie
die Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, der Anlagehorizont, die
Risikobereitschaft oder Einstellungen zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen
und regelmäßige Erträge ("Income").
Sparen allein rechnet sich nicht
Das aktuelle Income-Barometer zeigt, dass die Deutschen auch nach zehn Jahren
Niedrigzinsumfeld weiterhin ein Volk der Sparer sind: 81 Prozent der befragten
Frauen und Männer nutzen weiterhin Sparanlagen oder Tages- und Festgelder. Damit
liegen sie leicht über dem europäischen Durchschnitt von 78 Prozent. Und das,
obwohl nur jeder fünfte Deutsche mit der Entwicklung seiner Sparprodukte zufrieden
ist. So liegen die Deutschen im europäischen Vergleich mit einer Unzufriedenheits-
quote von 67 Prozent ganz vorne. Im Durchschnitt der sechs untersuchten Länder ist
aber insgesamt jeder zweite Befragte nicht glücklich damit, was das Ersparte er-
wirtschaftet.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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