Dr. Martin W. Hüfner: Kein Währungskrieg
Dr. Martin W. Hüfner, Chief Economist bei Assenagon
Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon. In dieser Funktion
bringt er seine langjährige Erfahrung und fundierte Expertise in den
Produktentwicklungs- und Investmentprozess ein. Er war viele Jahre Chef-
volkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der Bayerischen Hypo- und
Vereinsbank und der Deutschen Bank. Darüber hinaus leitete er den renommierten
Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen
Bankenvereinigung.
In seinem aktuellen Wochenkommentar analysiert er die Situation an den Devisenmärkten: - Die heftigen Bewegungen an den Devisenmärkten sind kein "Währungskrieg". Sie sind Ausdruck einer neuen ökonomischen Situation in der Welt. - Entscheidend für die weitere Entwicklung der Wechselkurse ist nicht mehr die Krise, sondern die Differenzierung in der Konjunktur. - Der Euro wird sich – unter Schwankungen – weiter gegenüber dem Dollar aufwerten. Ist das wirklich ein Währungskrieg, wie es jetzt von vielen behauptet wird? Solche Dramatisierungen sind vor Tagungen des Internationalen Währungsfonds (die am Wochenende in Washington beginnt) nicht ungewöhnlich. Man sollte sie nicht überbewerten. Andererseits ist der Gedanke eines Währungskrieges nicht abwegig. Ich erinnere mich nicht, dass es in den letzten Jahren weltweit in so kurzer Zeit so viele und so starke Wechselkursveränderungen gegeben hat. Das sind keine normalen Verhältnisse. Es deutet darauf hin, dass auf den Devisenmärkten etwas im Busch ist. Ich glaube jedoch nicht, dass es ein Währungskrieg ist. Natürlich spielen bei der einen oder anderen Regierung protektionistische Hintergedanken eine Rolle. Den Amerikanern ist ein schwacher Dollar zur Stützung der Konjunktur lieber als ein starker. Auch bei den Chinesen gibt es solche Überlegungen. Aber von einer generellen Tendenz zu währungspolitischen Handelsbeschränkungen kann man – bisher jedenfalls – nicht sprechen. Lesen Sie den ganzen Kommentar auf www.assenagon.com/
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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