ESPA: Keine Inflationsrisiken in Sicht
ERSTE-SPARINVEST Anleihenfondsleiter Alexander Fleischer:
"Keine Inflationsrisiken in Sicht"
Die globalen Wirtschaftsindikatoren seien zwar nach wie vor im Einklang
mit dem „zyklischen Aufschwung“, der im Frühjahr 2009 begonnen hat. Der
Rückgang bei einigen Frühindikatoren deute allerdings auf eine nachlassende
Dynamik hin. Zudem erhöhten die zugenommenen Staatenrisiken (vor allem in
Europa) und der schwache Arbeitsmarkt die Unsicherheit, erklärt Alexander
Fleischer, Anleihenfonds-Leiter bei der ERSTE-SPARINVEST. Diese Faktoren
werden auf absehbare Zeit für niedrige Inflationsraten in den USA und in
der Europäischen Wirtschaftsunion sorgen.
Aufgrund der anstehenden Konsolidierung der Staatshaushalte in einigen großen Ländern werden die Geldpolitiken der betreffenden Zentralbanken (Fed, BoE, EZB, BoJ) sehr expansiv bleiben. Das gelte vor allem für die EZB, die das Bankensystem kräftig mit Liquidität versorge. Fleischer: „Die EZB wird jetzt sicher nicht das labile Gleichgewicht aus dem Lot bringen, indem sie einen Zinsschritt macht.“. Im „Rest“ der Welt werden die Leitzinsen früher aber dennoch graduell zurückgeführt. Der Anleihenmarkt bleibe daher im 2. Halbjahr gut unterstützt. In den letzten Monaten habe die Attraktivität von Hochzins- und Schwellenländeranleihen zugenommen. Die Unsicherheiten über die Länderbonitäten bei hoch verschuldeten Staaten haben zu höheren Risikoprämien geführt, d.h. niedrigeren Kursen von risikobehafteten Wertpapieren und höheren Kursen von kredit-sicheren Staats- anleihen (Deutsche und US-Staatsanleihen). Gleichzeitig sei der Risikoappetit der Investoren gesunken. Das Fortschreiten der wirtschaftlichen Erholung, wenn auch auf niedrigerem Niveau, die niedrige Inflation in der entwickelten Welt und die expansive Geldpolitik begünstigen Unter-nehmensanleihen im Hochzinsbereich sowie Emerging Markets-Anleihen. Das Wirtschafts-wachstum der Emerging Markets bleibt deutlich über jenem der entwickelten Märkte, auch wenn die Dynamik nachlässt. Die Inflationsrisiken sind zwar gesunken aber nach wie vor höher als in der entwickelten Welt. Damit ist auch das Zinsniveau im Durchschnitt höher. Die Bonität der Emittenten verbessert sich, absolut und im Vergleich zu den entwickelten Märkten, die Emerging Markets (Hart- Lokalwährungs- und Unternehmensanleihen) bleiben attraktiv. Fondsempfehlung: ESPA BOND EUROPE-HIGH YIELD (AT0000805676) Der ESPA BOND EUROPE-HIGH YIELD investiert schwerpunktmäßig in Anleihen, die von europäischen Unternehmen in Hartwährungen begeben werden. Fremdwährungs- risiken werden gegenüber dem Euro permanent und vollständig abgesichert. Das Rating der Emittenten liegt vorrangig im High-Yield-Bereich (Ba und niedriger). Das Portfolio ist breit gestreut, es befinden sich über 100 Einzeltitel im Fonds. Der Fonds überzeugt mit einer Performance von über 18 % in den letzten fünf Jahren.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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